Kurz gesagt
PNG ist für fast alles die bessere Wahl. Beide Formate sind verlustfrei, das Bild sieht also gleich aus. Aber PNG ist verlustfrei komprimiert und damit deutlich kleiner, es kann Transparenz und wird überall angezeigt. BMP ist unkomprimiert, riesig und meist ohne Transparenz. BMP behältst du nur, wenn ein altes Programm es ausdrücklich verlangt. Für Web, E-Mail und Archiv wandelst du BMP am besten direkt im Browser in PNG um.
BMP und PNG sind beide sogenannte Rasterformate: Sie speichern ein Bild als Raster aus Bildpunkten, nicht als mathematische Kurven wie ein Vektorformat. Beide sind verlustfrei, das heißt, keines von beiden wirft beim Speichern Bildinformation weg. Trotzdem unterscheiden sie sich erheblich in Größe, Fähigkeiten und Verbreitung. Dieser Vergleich geht die wichtigsten Punkte durch und endet mit einer klaren Entscheidungshilfe, damit du für deinen konkreten Fall das richtige Format wählst.
Die beiden Formate kurz vorgestellt
BMP (Bitmap)
BMP ist ein sehr altes Rasterformat, das mit Windows groß geworden ist und seit Windows 3.0 zum System gehört. Es ist bewusst extrem einfach gebaut: Es speichert die Farbwerte jedes Pixels stur hintereinander, in aller Regel ohne jede Kompression. Das macht es schnell zu lesen und leicht zu programmieren, aber auch sehr groß. Transparenz beherrscht das klassische 24-Bit-BMP nicht, nur die seltenere 32-Bit-Variante mit Alphakanal kann sie speichern.
PNG (Portable Network Graphics)
PNG entstand Mitte der 1990er Jahre als offenes, lizenzfreies Format. Es war von Anfang an fürs Internet gedacht und kann zwei Dinge, die BMP fehlen: verlustfreie Kompression und einen vollwertigen Alphakanal für weiche Transparenz. PNG sieht genauso aus wie das unkomprimierte Original, belegt aber nur einen Bruchteil des Speichers, und es wird von jedem Browser, jedem Betriebssystem und nahezu jedem Programm angezeigt.
Vergleichstabelle: BMP gegen PNG
| Eigenschaft | BMP | PNG |
|---|---|---|
| Kompression | in der Regel keine | verlustfrei (Deflate) |
| Dateigröße | sehr groß | deutlich kleiner |
| Bildqualität | verlustfrei | verlustfrei (identisch) |
| Transparenz | meist nein (nur 32 Bit) | ja, voller Alphakanal |
| Web-Tauglichkeit | schlecht (groß, kaum genutzt) | Standard im Web |
| Kompatibilität | vor allem Windows-Programme | überall (Browser, OS, Apps) |
| Herkunft | Microsoft, seit Windows 3.0 | offen, lizenzfrei, seit 1996 |
| Typischer Einsatz heute | Altsysteme, Scanner, Spezialfälle | Web, Logos, Screenshots, Weitergabe |
Die drei entscheidenden Unterschiede im Detail
1. Dateigröße
Das ist der greifbarste Unterschied. BMP speichert jeden Pixel ungepackt, ein Full-HD-Bild wird so schnell rund 6 Megabyte groß. PNG packt denselben Inhalt verlustfrei und landet beim gleichen Bild oft bei wenigen Hundert Kilobyte. Bei Grafiken und Screenshots sind Ersparnisse von über 90 Prozent normal, bei Fotos fällt sie kleiner aus, das PNG bleibt aber meist deutlich unter dem BMP. Die genaue Rechnung dahinter erklärt der Ratgeber Warum sind BMP-Dateien so groß.
2. Transparenz
PNG unterstützt einen vollwertigen Alphakanal. Das heißt, jeder Pixel kann nicht nur eine Farbe, sondern auch einen Grad an Durchsichtigkeit haben, von voll deckend bis vollständig transparent, mit weichen Übergängen. Genau deshalb sind Logos und Symbole fast immer PNG: Sie lassen sich über jeden Hintergrund legen. BMP kennt diese Fähigkeit im Normalfall nicht. Ein klassisches 24-Bit-BMP hat keinen Alphakanal, sein Hintergrund ist immer deckend. Wichtig zu wissen: Wenn du ein 24-Bit-BMP in PNG umwandelst, entsteht dadurch keine Transparenz, ein weißer Hintergrund bleibt weiß. Nur ein 32-Bit-BMP mit echtem Alphakanal liefert ein transparentes PNG.
3. Kompatibilität und Verbreitung
PNG ist heute ein Standard im Internet und wird von jedem Browser, jedem Smartphone und nahezu jedem Programm geöffnet. BMP wird zwar von vielen Desktop-Programmen unterstützt, ist im Web aber praktisch ausgestorben, weil es zu groß ist. Wer ein BMP auf eine Website lädt, eine Webseite damit langsam macht oder es per Messenger schickt, stößt schnell auf Probleme. PNG funktioniert dagegen überall reibungslos.
Und wo bleibt JPG?
Bei dieser Entscheidung taucht oft ein drittes Format auf: JPG. Der Unterschied ist wichtig. JPG ist verlustbehaftet, es wirft gezielt Bildinformation weg, um noch kleinere Dateien zu erreichen. Das ist ideal für Fotos, aber schlecht für Grafiken mit scharfen Kanten, Text oder Flächen, wo sichtbare Artefakte entstehen können. Außerdemb kann JPG keine Transparenz. Faustregel: Grafik, Logo, Screenshot oder Transparenz nötig, dann PNG. Reines Foto, das möglichst klein sein soll, dann JPG. PNG und BMP sind dagegen beide verlustfrei, hier geht es nur um Größe und Fähigkeiten, nicht um Qualität.
Wann nimmst du was? Die Entscheidungshilfe
Nimm PNG, wenn du:
- ein Bild ins Web stellst oder per E-Mail oder Messenger verschickst,
- Transparenz brauchst, etwa für ein Logo,
- ein Screenshot, ein Diagramm oder eine Grafik mit klaren Kanten teilst,
- verlustfreie Qualität bei möglichst kleiner Datei willst,
- ein BMP loswerden willst, das zu groß für den Anhang ist.
Behalte BMP nur, wenn:
- ein altes Programm, ein Gerät oder ein Industrie-System ausdrücklich BMP verlangt,
- eine technische Vorgabe (etwa in der Bildverarbeitung) ein rohes, unkomprimiertes Format fordert.
In der Praxis bedeutet das für fast alle Nutzer: PNG. BMP ist heute meist nur noch ein Zwischenstand, der aus einem Scanner oder einem alten Tool herauspurzelt und dann umgewandelt wird. Wie das in Sekunden geht, zeigt der Ratgeber BMP in PNG umwandeln.
BMP in PNG umwandeln, ohne Qualität zu verlieren
Weil beide Formate verlustfrei sind, ist die Umwandlung von BMP nach PNG völlig unkritisch: Es geht kein Bildpunkt verloren, das Ergebnis sieht identisch aus, ist aber kleiner und überall nutzbar. Der einfachste Weg läuft komplett in deinem Browser, ohne Upload und ohne Installation:
- Oeffne den BMP-zu-PNG-Konverter.
- Ziehe dein BMP in das Feld, auch mehrere gleichzeitig sind möglich.
- Lade das fertige PNG herunter, oder bei mehreren Dateien alle zusammen als ein ZIP.
Du hast dich für PNG entschieden?
Wandle dein BMP verlustfrei und ohne Upload um, direkt im Browser.
Zum BMP-zu-PNG-KonverterHäufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen BMP und PNG?
BMP ist ein altes, unkomprimiertes Windows-Format und dadurch sehr groß und meist ohne Transparenz. PNG ist verlustfrei komprimiert, deutlich kleiner, unterstützt Transparenz und ist überall anzeigbar. Für Web und Weitergabe ist PNG fast immer die bessere Wahl.
Ist PNG besser als BMP?
Für fast alle Alltagszwecke ja. PNG hat dieselbe Bildqualität wie BMP, ist aber kleiner, transparenzfähig und überall darstellbar. BMP hat nur in seltenen Spezialfällen noch einen praktischen Vorteil.
Verliere ich Qualität, wenn ich BMP in PNG umwandle?
Nein. Beide Formate sind verlustfrei. Die Umwandlung von BMP nach PNG behält jeden Pixel exakt bei und macht die Datei nur kleiner.
Wann sollte ich noch BMP verwenden?
Praktisch nur, wenn ein altes Programm oder Gerät ausdrücklich BMP verlangt. Für Web, E-Mail, Dokumente und Archivierung ist PNG die bessere Wahl.
Quellen und Methodik
- W3C: Portable Network Graphics (PNG) Specification (verlustfreie Kompression, Alphakanal, Lizenzfreiheit).
- Microsoft: Bitmap-Dateiformat und Bitmap-Header (Aufbau, Farbtiefen, Transparenz nur bei 32 Bit).
- ISO/IEC 15948 (internationale Normfassung des PNG-Formats).
- Methodik: Die Größenaussagen beruhen auf typischen Beispielbildern und der unkomprimierten BMP-Berechnung. Den realen Vergleich für deine Datei zeigt der Konverter nach der Umwandlung an.